Medienpreis
Die Heinrich-Mörtl-Stiftung vergibt seit 2008 ihren mit 5.000 Euro dotierten Medienpreis, mit dem Jourmalistinnen und Journalisten gewürdigt werden, die sich in herausragender Weise um die neutrale und sachliche Berichterstattung über polizeiliche Angelegenheiten in Print- und elektronischen Medien verdient gemacht haben. Ausgezeichnet werden insbesondere Arbeiten, die sich mit übergeordneten Themen befassen.
Vergaberichtlinien
Der Beitrag soll
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das Ziel polizeilichen Handelns verständlich darstellen,
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den gesetzlichen Auftrag und seine Vorgaben erläutern,
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hierarchische Verantwortlichkeiten und gesetzliche Einschränkungen deutlich machen,
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polizeiliche Aspekte, wie z.B. besondere Erfahrungen oder spezielle Lagebilder
einbeziehen oder -
die Möglichkeiten bzw. Unmöglichkeiten anschaulich machen, politisch oder
durch Veröffentlichung erhobenen Forderungen nach einem bestimmten polizeilichen
Handeln zu entsprechen und -
dadurch das Verständnis für polizeiliches Handeln fördern.
Die Jury
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Werner D’Inka (Vorsitz), ehemaliger Mitherausgeber der F.A.Z.
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Dr. Ingo Nathusius, Hessischer Rundfunk
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Peter Schmidt, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
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Stefan Schröder, ehemaliger Chefredakteur des Wiesbadener Kuriers
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Sabine Thurau, ehemalige Präsidentin des Hessisches Landeskriminalamtes
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Peter Wagner, Leiter des ZDF-Landesstudios Wiesbaden
Bisherige Preisträger
2025
Daniela Petersen, Fuldaer Zeitung,
Serie „Bei Anruf Betrug“ über die Maschen von Trickdieben
und gemeinsam mit Sabrina Mehler
Podcast-Reihe „Mord zum Sonntag“
Sabine Schramek, Frankfurter Neue Presse
Serie über die Arbeit der Polizei bei der Fußball-Europameisterschaft 2024
2023
Gianna Niewel, Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn, Süddeutsche Zeitung
„Der Feind im Innern“ über menschenverachtende Chats in der hessischen Polizei
Diana Deutschle und Julia Klüssendorf, Hessischer Rundfunk
Fernsehdokumentation „Hanau – Einsatz in der Terrornacht“
2020
Anna Meuser, Zweites Deutsches Fernsehen
Wiederaufnahme eines Cold Cases in der Wetterau
Sebastian Kisters, Hessischer Rundfunk
Arbeit der Bundespolizei bei Abschiebungen am Frankfurter Flughafen
2019
Harun Atmaca, Kevin Bien, Christian Dickel, Inka Friedrich, Ines Jachmann, Tim Georg
Gießener Anzeiger, Serie „Themenwoche Forensik“
2018
Wolfgang Degen, Wiesbadener Kurier
Präventionsserie
Rick Gajek, Hessischer Rundfunk
Aufgabe und Arbeitsweise der „Häuser des Jugendrechts“
2015
Shakuntala Banerjee, Zweites Deutsches Fernsehen
Dokumentation „Drogenmetropole Frankfurt - Der lange Weg gegen die Sucht“
Linda Joe Fuhrich, Zweites Deutsches Fernsehen
Beitrag über den Einsatz von Bodycam-Kameras im Kinderprogramm „Logo“
2013
Gunnar Henrich, Hessischer Rundfunk
Fernsehdokumentation „Inkognito – Jagd auf Ausweisfälscher“
2011
Katharina Iskandar und Helmut Schwan, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Allein unter Männern“ über Sabine Thuraus Weg an die Spitze des Landeskriminalamts
2009
Katharina Iskandar, Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Eine Tasse Tee als Türöffner“ über die Arbeit der Polizei im Spannungsfeld der Migration
Ausschreibung
Die Heinrich-Mörtl-Stiftung zur Förderung der Aus- und Weiterbildung der Polizeibediensteten des Landes Hessen vergibt alle zwei Jahre einen Journalistenpreis für Polizeiberichterstattung in Presse und Fernsehen. Wir laden Sie herzlich ein, in Frage kommende Beiträge einzureichen oder Autorinnen und Autoren zur Bewerbung zu ermuntern.
Der Preis wird für Arbeiten vergeben,
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die sich sachkundig und journalistisch herausragend mit der Arbeit oder der Struktur der Polizei beschäftigen oder neue Ermittlungsmethoden zum Thema haben,
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die thematisch auf Hessen bezogen sind,
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die zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 31. Dezember 2022 in einem Printmedium oder Online-Angebot einer Zeitung veröffentlicht oder in einem Fernsehsender ausgestrahlt worden sind.
Berichte über polizeiliche Einzelfälle kommen für den Preis nur dann in Betracht, wenn sie deutlich über die Einzelfallschilderung hinausgehen und allgemeine Aspekte berücksichtigen. Der Preis ist mit insgesamt maximal 5.000 Euro dotiert. Die Entscheidung über die Vergabe trifft eine unabhängige Jury, der Journalisten und Vertreter der hessischen Polizei angehören.
Zeitungsartikel sind in sieben Druck-Exemplaren oder als Online-Link, Fernsehbeiträge als Download-Link einzureichen bei der Heinrich-Mörtl-Stiftung, c/o Polizeipräsidium Westhessen, Konrad-Adenauer-Ring 51, 65187 Wiesbaden oder per Mail an info@heinrich-moertl-stiftung.de.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2023. Die Preisverleihung findet im Herbst 2023 statt.
Mit der Einreichung von Beiträgen erklären sich die Einsender einverstanden damit, dass prämierte Arbeiten veröffentlicht und persönliche Daten ausschließlich für die Ausrichtung dieses Medienpreises gespeichert werden.
