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Der Stifter

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Heinrich Mörtl wurde im Jahr 1930 in Starnberg in Oberbayern geboren. Nach dem Schulbesuch in München studierte er, seiner musischen Neigung folgend, zunächst an der Münchener Musikhochschule Klavier bei Professorin Maria Hindemith-Landes. Wegen persönlicher Differenzen mit den Lehrern, vor allem mit Rudolf Hindemith, verließ er die Hochschule und wandte sich einer anderen Studienrichtung zu: der Volkswirtschaftslehre.


Diese Ausbildung erfolgte an der Universität München mit einem durch ein Stipendium geförderten Zwischenaufenthalt an  der Washington University in St. Louis / Missouri. 1958 schloss er sein Studium in München mit dem Diplom ab.

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Seine erste dienstliche Verwendung fand er im Bundesamt für gewerbliche Wirtschaft in Frankfurt am Main auf dem damals neuen Gebiet der Entwicklungshilfe. Anschließend trat er 1966 in den Dienst des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Hier war er in den Bereichen Öffentliche Finanzen, Arbeitsmarkt, Auslandsberichterstattung und Kostenstruktur in der Industrie tätig.

Eine der damaligen Arbeitsstellen des späteren Stifters befand sich in einem Anwesen, das auch vom 2. Polizeirevier des Polizeipräsidiums Wiesbaden belegt war. Hier hatte er täglich Gelegenheit, sich vom anspruchsvollen Dienst der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu überzeugen. Im Laufe der Zeit gewann er immer mehr Kontakte zu einzelnen Mitarbeitern der Wiesbadener Polizei, so dass seine Kenntnis der Vielschichtigkeit des Polizeiberufs – und vor allem auch von den teils schwierigen Bedingungen, unter denen diese Polizisten manchmal Ihre Einsätze leisten müssen – wesentlich detaillierter wurde, als dies in der Bevölkerung üblicherweise der Fall ist.

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Nach seiner Pensionierung im Jahr 1995 schöoss sich Mörtl der »Gesellschaft Bürger und Polizei« in Wiesbaden an, da er etwas für die Innere Sicherheit tun wollte, und gewann so Kontakt zum damaligen Polizeipräsidenten Norbert Thomas. In Gesprächen wurde ihm klar, dass es in den Polizeiorganisationen Bereiche gibt, in denen er sich auch als Privatmann engagieren könnte.

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Die bisher gewonnenen Eindrücke der Polizeiarbeit sowie der persönliche Wunsch, sich für einen gemeinnützigen Zweck einzusetzen, führten schließlich im Jahre 1998 zur Gründung der »Heinrich-Mörtl-Stiftung zur Förderung der Aus- und Weiterbildung der Polizeibediensteten des Landes Hessen«. Ein solcher Stiftungszweck war Neuland in der privat-öffentlichen Partnerschaft in Deutschland. Für ihn als Stifter, der kinderlos geblieben war, ergab sich die Möglichkeit, nicht nur etwas Positives zu bewirken, sondern sich auch selbst aktiv in die Arbeit der Stiftung einzubringen.

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Die Stiftungsarbeit selbst brachte dann die Erkenntnis, dass wohl nicht nur der Zufall das Geschehen lenkte: Schon sein Ururgroßvater väterlicherseits hatte vor 200 Jahren als Professor an der Universität Erlangen ein Standardwerk über Polizeiwissenschaften veröffentlicht, das von der Stiftung neu aufgelegt wurde. Für Heinrich Mörtl der Hinweis, dass schon in seinen Genen ein »Wegweiser zur Polizei« angelegt sein musste. Heinrich Mörtl starb am 23. Februar 2017 in Wiesbaden.

Der Vorstand

Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand der Stiftung besteht aus sieben Personen. Sie werden mit einfacher Mehrheit durch den amtierenden Vorstand bestellt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Stifter, im Falle seiner Abwesenheit die/der Vorsitzende.

Bei den Mitgliedern des Vorstandes sollen der Stifter, Vertreter des Personals und Mitglieder der Führung des Polizeipräsidiums Westhessen vertreten sein. Die Mitglieder des Vorstandes wählen unter sich den Vorsitzenden. Vorstandsmitglieder können auf eigenen Wunsch oder auf Beschluss des Vorstandes aus dem Vorstand ausscheiden. Sie üben ihr Amt – soweit dies tatsächlich möglich ist – bis zur Bestellung eines neuen Vorstandsmitgliedes weiter aus.

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Werner D'Inka

Vorsitzender; früherer Mit-Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

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Dr. Susanne Stewen

Stellv. Vorsitzende; Vize-präsidentin der Landespolizei Hessen

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Björn Gutzeit

Vorstandsmitglied; Präsident des Polizeipräsidiums West-hessen, Wiesbaden

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Frank Meinhardt

Vorstandsmitglied; Rechts-anwalt mit dem Spezialgebiet Aktienrecht

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Jennifer Oetzel

Vorstandsmitglied; Leitungs-stab der Führungskräftefort-bildung im PP Westhessen

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Stefan Schröder

Vorstandsmitglied; früherer Chefredakteur des Wies-badener Kuriers

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Stefan Wagner

Vorstandsmitglied; Personalrat und Einsatztrainer an der HöMS, Mühlheim

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